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Altstadt (Old Town or
Downtown)
Die begehrteste teil vom Altstadt und gleichzeitig
eine der bedeutesten ist der
Stradun (Placa),
der sich vom
Pile Tor durch die gesamte
Altstadt streckt und auf der Placa
Luza am endet. Die Steinplatten des beliebten Stradun
wurden durch tausende Jahren so glatt gelaufen, dass die
Steinplatten wie eine
spiegelnde Wasserfläche wirkt. Hierbei handelt sich um eine zugeschüttete
Meereskanal, der durch Flüchtlinge im 7. Jahrhundert gründeten Stadt Ragusa
(heutige Dubrovnik) vom Festland trennte.
Diekt hinter der Stadtmauer weitet sich der Stradun zu einem
kleinen Platz, wo sich seit 1438-44 geschaffenen
Großen
Onofriobrunnen
(Velika Onofrijeva Spina) befindet.
Er wurde nach seinem Erbauer, dem Neapolitaner Onofrio della Cava,
benannt. Die mit 16 Wasserspeiern ausgestattete kuppelgedeckte
Brunnenanlage, die beim großen Erdbeben 1667 ihren Figurenschmuck
einbüßte, ist sommerlicher Treffpunkt der Jugend. Direkt gegenüber
liegt die kleine, 1520 errichtete Erlöserkapelle Sveti Spas,
deren Fassade eine prächtige gotische Fensterrose ziert. Das ganz
im Stil der Renaissance gehaltene einschiffige Innere wird heute
für Ausstellungen genutzt.
Nur durch einen schmalen Durchgang von der Kapelle getrennt,
schließt sich das Franziskanerkloster (Mala braca) mit der großen
Franziskanerkirche an. Die 1317 begonnene Anlage bezaubert durch
ihren üppig begrünten Kreuzgang mit filigranen Doppelsäulen und
maskenverzierten Kapitellen, ein eindrucksvolles Zeugnis
mittelalterlicher Steinmetzkunst. Durch den Kreuzgang gelangt man
zum Klostermuseum (tgl. 9-15 Uhr). Neben der Bibliothek mit seinen
über 20000 wertvollen Handschriften birgt es die im Originalzustand
erhaltene Klosterapotheke aus dem Jahr 1317, eine der ältesten
Europas.
Auf der anderen Seite des
Stradun, hinter dem Großen
Onofriobrunnen, erhebt sich das direkt
an die Stadtmauer gebaute Klarissinnenkloster (Samostan Sveta
Klara), das Ende des 13. Jh. gegründet und nach dem Erdbeben von
1667 wieder aufgebaut wurde. Der idyllische Kreuzgang lädt zur
erfrischenden Erholungspause ein, denn zwischen den grün umrankten
Arkaden hat ein Cafe seine Sonnenschirme aufgespannt
Rund um die
Placa Luza
Vorbei an zahlreichen Geschäften, Bars und Cafes führt der Stradun
zur Placa Luza. Schon von weitem fällt der schlanke, 1444 erbaute
Uhrturm (Zvonik) ins Auge, der mit einer Höhe von 31m die Ostseite
des Platzes dominiert. Hier, im Zentrum der Altstadt, herrscht von
früh bis spät ein buntes Treiben. Eine hohe Säule mit der Figur des
Ritters Roland, im Mittelalter Sinnbild jeder
freien Handelsstadt,
markiert die Mitte des Platzes. Eine breite Freitreppe auf der
Südseite führt hinauf zur verspielten Barockfassade von Sveti
Vlaho (St. Blasius), der im 18. Jh. anstelle eines abgebrannten
Vorgängerbaus errichteten Kirche des Stadtpatrons. Im Inneren wird
eine Hochverehrte vergoldete Statue des hl. Blasius aus dem 15. Jh.
aufbewahrt. Links neben dem Uhrturm öffnet sich das kleine,
spitzbogige Seetor und führt hinaus zum Alten Hafen, rechts schließt
sich der neo-gotische Ratspalast an. In einer Nisi plätschert der
Kleine Onofriobrum
(Mala Onofrijeva Fontana), der seil filigranen Zierrat, im
Gegensatz zu i nem großen Bruder, bis heute bewah konnte. Doch
stammen die 1438 gescl fenen Reliefplatten des Beckens und
Wasserspeier des Brunnenaufsatzes ^ mutlich gar nicht von Onofrio
della Ci sondern von dem Mailänder Pietro Martina.
Ebenso, in Dubrovnik steht ein oder andere
Casino zur
Verfügung. Bekannteste ist Golden Sun Casino in Rixos Libertas
Hotel. |




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